mink NET.ch
V I S U A L - A T T R A C T I O N
HOME

Emil Naddak : Etwas grosses und Reines



 Die Freiheit die Ich meine (1992) 
Acryl auf Leinwand, 130 x 180 cm

 ohne Titel (1994) 
Acryl auf Leinwand, 320 x 200 cm

 ohne Titel (1997) 
Acryl auf Leinwand, 160 x 400 cm
Der Mensch ist gewohnt, Zusammenhänge in einer nur von ihm verstandenen Symbolsprache, die nicht aus einer technisch-funktionalen Motivation hervorgehet, als den ästhetiscben Faktor der Dinge zu interpretieren, und sie mit einer absoluten "ästhetiscben Gefälligkeit" zu versehen.

Die gesellschaftliche Neighbourhood und die von dieser ausgehenden Bekundungen von Ästhetik werden mittels der Reduktion von Farben und Symbolen auf grafiscbe Primitiven in seinen Werken zu einem "ästhetischen Objekt" wiederum reduziert.

Die Dekorative Belanglosigkeit seiner Frühwerke, die den Betrachter vor ein existenzielles Spiegelbild seiner eigenen Nichtigkeit stellt, ist in seinen Spätwerken substituiert durch einen nihilistischen Altruismus in der Komposition, die den Betrachter wiederum vor ein existenzielles Spiegelbild seiner eigenen Nichtigkeit stellt.

Das Format der Werke ist von Naddak mit Bedacht so gewählt, daß der Betrachter in der Gesamtheit des Raumes orientierungslos und sich damit bedingungslos dem Werk und damit dem Künstler ausliefern muß.

Naddak will etwas Großes, Reines schaffen, etwas, das größer ist als er, ja, sogar größer als alles andere auf dieser Welt. Seine Besessenheit manifestiert in seinem neuesten Projekt:

Das gewaltigste Werk der Acrylmalerei soll bis zum Jahr 2005 im Gebiet der nördlichen Sahara in einer Größe entstehen, die das Werk nur bei einer Betrachtung aus einer orbitalen Umlaufbahn um die Erde in seiner gesamten Reinheit überhaupt erst betrachtbar macht.

z.Zt sucht er nach Sponsoren für dieses Mammutwerk.


Emil Naddak : Vita
Visual Attraction